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client:linux_in_vms [2023/10/16 00:27 CEST] – [Paket Auflösungsanpassung und Netzlaufwerke] Hinweis auf Wayland chr | client:linux_in_vms [2025/02/10 16:14 CET] (aktuell) – [Unerwünschte UI-Funktionen] chr |
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<note tip>Es ist empfehlenswert, als Userkennung „student“ mit Paßwort „student“ zu verwenden. Die Linuxskripte erwarten diesen Usernamen.</note> | <note tip>Es ist empfehlenswert, als Userkennung „student“ mit Paßwort „student“ zu verwenden. Die Linuxskripte erwarten diesen Usernamen.</note> |
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* openSuse: Setzen Sie in der Datei /etc/sysconfig/displaymanage den Eintrag DISPLAYMANAGER_AUTOLOGIN="student". | * openSuse: Setzen Sie in der Datei /etc/sysconfig/displaymanager den Eintrag DISPLAYMANAGER_AUTOLOGIN="student". |
* KDE/sddm allgemein (Kubuntu ua.): Öffnen Sie die KDE-Systemeinstellungen, dort „Starten und Beenden“. Wählen Sie den Reiter „Erweitert“ oder (Kubuntu) den Schalter „Verhalten“. Unter „Automatisch anmelden“ kann normalerweise die Userkennung gewählt werden; wenn nicht finden Sie dort gewöhnlich versionsspezifische Hinweise. | * KDE/sddm allgemein (Kubuntu ua.): Öffnen Sie die KDE-Systemeinstellungen, dort „Starten und Beenden“. Wählen Sie den Reiter „Erweitert“ oder (Kubuntu) den Schalter „Verhalten“. Unter „Automatisch anmelden“ kann normalerweise die Userkennung gewählt werden; wenn nicht finden Sie dort gewöhnlich versionsspezifische Hinweise. |
* Ubuntu: Gehen Sie zu den Systemeinstellungen, „Benutzer“, klicken auf „Entsperren“ und verschieben dann den Regler bei „Automatische Anmeldung“. | * Ubuntu: Gehen Sie zu den Systemeinstellungen, „Benutzer“, klicken auf „Entsperren“ und verschieben dann den Regler bei „Automatische Anmeldung“. |
<code>[Autologin] | <code>[Autologin] |
User=student | User=student |
| Session=plasma.desktop |
</code> | </code> |
| Wenn Sie die Option **Session** nicht mit angeben, wird im Normalfall eine leere Session gestartet ( = schwarzer Bildschirm). Gültige Sessions sehen Sie im Verzeichnis **/usr/share/xsessions**. |
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=== Generisch lightdm === | === Generisch lightdm === |
==== Unerwünschte UI-Funktionen ==== | ==== Unerwünschte UI-Funktionen ==== |
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Hier schlagen hauptsächlich der Abmelde-Button zu Buche, daneben auch Suspend-Modi, das Öffnen weiterer Session bzw Userwechsel und dergleichen. Diese Aufstellung kann bei der Vielzahl möglicher Desktop-Oberflächen nur schwerlich vollständig sein; bitte lassen sie uns wissen, wenn Sie hier fehlende Lösungen/Möglichkeiten haben! | Hier schlägt hauptsächlich der Abmelde-Button zu Buche, daneben auch Suspend-Modi, das Öffnen weiterer Session bzw Userwechsel und dergleichen. Diese Aufstellung kann bei der Vielzahl möglicher Desktop-Oberflächen nur schwerlich vollständig sein; bitte lassen sie uns wissen, wenn Sie hier fehlende Lösungen/Möglichkeiten haben! |
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=== Abmelden-Button === | === Abmelden-Button === |
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Hängen Sie in der /etc/lightdm/lightdm.conf eine Zeile des Inhalts <code>session-cleanup-script = /sbin/poweroff</code> an. Ein sudoers-Eintrag ist hier nicht vonnöten, da lightdm das Skript mit Rootrechten ausführt. | Hängen Sie in der /etc/lightdm/lightdm.conf eine Zeile des Inhalts <code>session-cleanup-script = /sbin/poweroff</code> an. Ein sudoers-Eintrag ist hier nicht vonnöten, da lightdm das Skript mit Rootrechten ausführt. |
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| == gdm == |
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| gdm führt bei Abmeldung eines Users das Skript /etc/gdm3/PostSession/Default aus. Ein /usr/sbin/poweroff an geeigneter Stelle wirkt Wunder. |
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=== Sperren / Benutzerwechsel / Neue Session starten === | === Sperren / Benutzerwechsel / Neue Session starten === |
action/start_new_session=false | action/start_new_session=false |
</code> | </code> |
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| == Gnome == |
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| Der Lock-Screen kann unter Gnome mit |
| <code> |
| gsettings set org.gnome.desktop.lockdown disable-lock-screen true |
| </code> |
| deaktiviert werden. |
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=== Standby-Modi (Suspend/Hibernate) === | === Standby-Modi (Suspend/Hibernate) === |
* Wenn eine komplette Deinstallation (z.B. packagekit unter (K)ubuntu) nicht möglich ist, deinstallieren Sie lästige 'Pop-up-Programme' (z.B. plasma-discover). | * Wenn eine komplette Deinstallation (z.B. packagekit unter (K)ubuntu) nicht möglich ist, deinstallieren Sie lästige 'Pop-up-Programme' (z.B. plasma-discover). |
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| === Ubuntu === |
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| Ubuntu ist bezüglich automatischer Updates besonders nervig, da eine Vielzahl von Mechanismen im System verankert ist. Deinstalliert werden sollten update-notifier, update-manager (auch als software-updater bekannt) und unattended-upgrades. |
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| Das Verzeichnis /etc/apt/apt.conf.d enthält Steuerdateien, die einen Teil der automatischen Updates konfigurieren. Insbesondere die Datei 20auto-upgrades sollte so editert werden, daß die relevanten Werte auf 0 (Null) stehen: |
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| <code> |
| APT::Periodic::Update-Package-Lists "0"; |
| APT::Periodic::Download-Upgradeable-Packages "0"; |
| APT::Periodic::AutocleanInterval "0"; |
| APT::Periodic::Unattended-Upgrade "0"; |
| </code> |
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| Da die Dateien in /etc/apt/apt.conf.d praktisch von unten (00…) nach oben (99…) durchgegangen werden, kann es sein, daß Werte mehrfach bzw. in mehreren Datein gesetzt werden. In diesem Fall gewinnt der letzte Eintrag. Daher mag es sinnvoll sein, eine zusätzliche Datei a la "99periodic-disable' des Inhaltes |
| <code> |
| APT::Periodic::Enable "0"; |
| </code> |
| anzulegen. |
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| Darüber hinaus ist es empfehlenswert, folgende systemd-Dienste zu deaktivieren: |
| <code> |
| systemctl mask apt-daily-upgrade.timer |
| systemctl mask apt-daily.timer |
| systemctl mask apt-news.service |
| systemctl mask esm-cache.service |
| </code> |
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| Ein letztes besonders lästiges Popup kann durch Deinstallation der Pakete |
| <code> |
| dpkg -P gnome-software-plugin-snap gnome-software ubuntu-software |
| </code> |
| verhindert werden, wobei es zweifellos eleganter wäre, das verantwortliche Plugin zu identifizieren. 'update-notifier' kann vorteilhaft (Ubuntu 22.04) mittels 'apt remove update-notifier' entfernt werden. |
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