Unterschiede
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| client:vmware_zu_qemu [2026/08/03 16:11 CEST] – [xml-Datei erstellen] chr | client:vmware_zu_qemu [2026/08/17 14:14 CEST] (aktuell) – chr | ||
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| - | ===== Umstellung VMWare auf QEMU ===== | + | ====== Umstellung VMWare auf QEMU ====== |
| <note important> | <note important> | ||
| - | ==== Caveat ==== | + | Für diese Anleitung wird ein funktionierendes Umfeld mit qemu, libvirt und virt-manager benötigt ([[client: |
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| + | ===== Caveat | ||
| Es ist prinzipiell möglich, virtuelle Maschinen von VMWare (VMPlayer, VMWare Workstation) auf QEMU umzustellen. Dabei sind jedoch einige Dinge zu beachten: | Es ist prinzipiell möglich, virtuelle Maschinen von VMWare (VMPlayer, VMWare Workstation) auf QEMU umzustellen. Dabei sind jedoch einige Dinge zu beachten: | ||
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| * VMware ist nicht direkt für rückstandsfrei entfernbare Software bekannt. Die ' | * VMware ist nicht direkt für rückstandsfrei entfernbare Software bekannt. Die ' | ||
| - | ==== Vorbereitungen ==== | + | ===== Vorbereitungen |
| - | === Linux === | + | ==== Linux ==== |
| Benötigt werden für Linux die qemu-Gastwerkzeuge (" | Benötigt werden für Linux die qemu-Gastwerkzeuge (" | ||
| - | === Windows === | + | ==== Windows |
| Benötigt werden die virtio-Treiber und die Gastwerkzeuge. Beides ist in einer .iso-Datei zu finden [[https:// | Benötigt werden die virtio-Treiber und die Gastwerkzeuge. Beides ist in einer .iso-Datei zu finden [[https:// | ||
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| + | ===== Umstellung ===== | ||
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| + | ==== Vorbereitungen unter VMPlayer ==== | ||
| Es ist vorteilhaft, | Es ist vorteilhaft, | ||
| - | * " | + | === Windows === |
| - | * Wer gründlich sein will, kann alle vmware-Dateileichen | + | |
| - | * Treiber-CD-iso | + | Die " |
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| + | **Achtung**: | ||
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| + | * Wer gründlich sein will, kann jetzt oder später alle vmware-Dateileichen und Rückstände in der Registry entfernen. | ||
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| + | === Linux === | ||
| - | ==== Umstellung ==== | + | Deinstallieren Sie die open-vm-tools und, wenn vorhanden, die open-vm-tools-desktop. |
| - | === Konvertierung virtuelle Festplatte === | + | ===== Konvertierung virtuelle Festplatte |
| Anschließend (oder als ersten Schritt, falls Vorbereitungen unter VMware nicht möglich oder darauf verzeichtet wurde) kann die virtuelle Festplatte konvertiert werden: | Anschließend (oder als ersten Schritt, falls Vorbereitungen unter VMware nicht möglich oder darauf verzeichtet wurde) kann die virtuelle Festplatte konvertiert werden: | ||
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| </ | </ | ||
| - | ==== xml-Datei erstellen ==== | + | ===== xml-Datei erstellen |
| - | Als nächstes ist eine xml-Datei zum Ersatz der unter VMWare verwendeten .vmx nötig. Diese kann leider nicht automatisch aus einer .vmx-Datei generiert werden (jedenfalls derzeit noch nicht). In untenstehender Vorlage müssen aber nur an wenigen Stellen Anpassungen getroffen werden. | + | Als nächstes ist eine xml-Datei zum Ersatz der unter VMWare verwendeten .vmx nötig. Diese kann leider nicht automatisch aus einer .vmx-Datei generiert werden (jedenfalls derzeit noch nicht). In untenstehender Vorlage müssen aber nur an wenigen Stellen Anpassungen getroffen werden. Es ist sicher keine schlechte Idee, der .xml- und .qcow2-Datei den gleichen Namen zu geben. |
| ++++xml-Vorlagendatei (Ausklappen)| | ++++xml-Vorlagendatei (Ausklappen)| | ||
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| Folgende Einträge müssen angepaßt werden: | Folgende Einträge müssen angepaßt werden: | ||
| * < | * < | ||
| - | * < | ||
| - | * Eine solche UUID generiert Ihnen der Befehl ' | ||
| * < | * < | ||
| - | * Beispiele wären: " | + | * Beispiele wären |
| + | * " | ||
| + | * " | ||
| + | * Wenn Sie sich bzgl. einer Linuxversion unsicher sind, verwenden Sie für den Anfang einfach " | ||
| * <source file=" | * <source file=" | ||
| + | * Anm.: Der uuid-Wert ist absichtlich leer. libvirt trägt beim Import eine ein. | ||
| - | Es ist sicher keine schlechte Idee, der .xml- und .qcow2-Datei den gleichen Namen zu geben. | ||
| - | ==== Import nach libvirt ==== | + | ===== Import nach libvirt |
| Importieren Sie die xml-Datei mit < | Importieren Sie die xml-Datei mit < | ||
| - | ==== xdfghdfg | + | ===== Erststart |
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| + | Starten Sie den virt-manager. Bei den meisten Oberflächen geht das am schnellsten mit [Alt]+[F2], ' | ||
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| + | ==== Erststart virt-manager ==== | ||
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| + | Falls dieses die erste überhaupt gestartete VM in diesem Umfeld ist, werden Sie nun vermutlich eine mittlere Freude erleben: | ||
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| + | * „Fehler beim Starten … network ' | ||
| + | * „Fehler bei Verbindung mit grafischer Konsole … Namespace SpiceClientGtk not available“: | ||
| + | * „Fehler beim Starten … Cannot access storage file '/ | ||
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| + | Keine Sorge - vom schnell entfernten CDROM abgesehen bleiben diese Fehler in Zukunft weg. | ||
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| + | ==== Erststart VM ==== | ||
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| + | VM zeigt eine Konsole mit „**Booting from Hard Disk… No bootable device**“: | ||
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| + | Falls es Probleme mit den virtio-Treibern geben sollte oder Sie diese absichtlich nicht installiert haben, erscheint der beliebte **Bluescreen** „An diesem Gerät ist ein Problem ausgetreten … es wird ein Neustart ausgeführt“. Lassen Sie in Ruhe automatisch neustarten; es sollte dann eine Anzeige „Tastaturlayout auswählen“. Wählen Sie eine, und gehen dann auf „Problembehandlung“ gefolgt von „Eingabeaufforderung“. Wechseln Sie zur xml-Ansicht und klicken in der linken Liste auf das CDROM. Sollte kein CDROM vorhanden sein, fügen Sie eins hinzu: Schalten Sie die VM aus, gehen in der Liste links ganz unten auf „Gerät hinzufügen“, | ||
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| + | ==== VMWare-Tools ==== | ||
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| * vmware-tools deinstallieren | * vmware-tools deinstallieren | ||